Bei der FUE Saphir Technologie handelt es sich um eine Weiterentwicklung der klassischen FUE Technik. Anstatt eine Metallklinge, verwenden wir eine Saphirklinge zur Ăffnung der MikrokanĂ€le. Durch die Saphirklinge können wesentlich filigranere und kleiner KanĂ€le angelegt werden, die eine höhere Anzahl an Haaren pro Quadratzentimeter zulassen und somit ein besseres Ergebnis.
Die FUE (Saphir und Micro) -Technik zur Haartransplantation ist ein ambulantes und minimal-invasives chirurgisches Verfahren, bei dem die Haarfollikel einzeln extrahiert werden, ohne dass ein Streifen der Kopfhaut entfernt werden muss (wie bei der traditionellen FUT-Technik). Es handelt sich um eine fortschrittliche Technik, die Narben und postoperative Probleme minimiert. Es gibt weder eine Entnahme von Gewebe noch eine Naht. FUE Saphir ist momentan die fortschrittlichste Methode zur Haartransplantation.
Mit der neuen Saphir-Technik ist es möglich, wesentlich filigranere, v-förmige KanÀle anzulegen, welche wesentlich feiner und auch kleiner sind, sodass mehrere KanÀle auf kleiner FlÀche angelegt werden können.
Die verwendeten Saphir-Nadeln gibt es in unterschiedlichen GröĂen; diese reichen von 0,7 â 1,5 mm und werden vom Arzt genau passend zur Haarstruktur des Patienten ausgewĂ€hlt. Auch ermöglicht die Arbeit mit dieser Klinge, die besonders hart und glatt ist, die KanĂ€le in einem sehr individuellen Winkel (40-45°) anzulegen.
Die Vorteile der FUE Saphir Technik sind:
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Die FUE-Technik zeichnet sich durch die besondere Art der Gewinnung der zu transplantierenden follikulÀren Einheiten aus. Dies geschieht mit Hilfe von Stanz- oder BohrgerÀten (manuell oder motorisiert). Im Vergleich zur klassischen FUE Technik, ist die Klinge der FUE Saphir Technik aus Saphir.
Die Saphir Technik zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die KanĂ€le fĂŒr die Grafts individuell passgenau gesetzt werden können. Da diese perfekt auf die Haare abgestimmt sind, ist es fast unmöglich, dass die Grafts nach der Implantierung ihre Wuchsrichtung Ă€ndern oder gar ausfallen.
Durch die Anwendung der Saphir-Technik bei der FUE Haartransplantation wird die Anwachsrate deutlich gesteigert, da bei der neuen Methode wesentlich filigraner und fĂŒr die Haarwurzeln schonender gearbeitet wird und so deutlich weniger Haarwurzeln verletzt werden. Da durch die besondere Anlage der KanĂ€le nach der Operation kaum Grafts wieder ausfallen können, wird automatisch die Anwuchsrate deutlich gesteigert.
Durch die höhere Anwuchsrate wird selbstverstĂ€ndlich auch eine höhere Haardichte erreicht. Hinzu kommt, dass durch die Anlage der v-förmigen KanĂ€le die Grafts dichter aneinander eingesetzt werden können, was zu einer höheren Haardichte fĂŒhren kann. In medizinischen Untersuchungen wurde bestĂ€tigt, dass mit dieser Art der Haarverpflanzung die Haardichte bis zu 30% gesteigert werden kann. Hinzu kommt, dass die Haarwurzeln besser entsprechend der natĂŒrlichen Haarwuchsrichtung implantiert werden können â dies steigert optisch die Haardichte noch einmal enorm.
Die Wundheilung spielt bei jeder Operation eine ganz entscheidende Rolle. Zum einen fördert eine schnelle Wundheilung den ungehinderten Wuchs der frisch implantierten Haare und zum anderen wird so einer Narbenbildung vorgebeugt. Sowohl EntzĂŒndungen als auch eine Narbenbildung sind ein enormes Risiko fĂŒr den Erfolg der Haartransplantation.
Die Saphir-Technik ist daher eine wichtige Neuerung innerhalb der Haartransplantationstechnik, da das Risiko fĂŒr Wunden durch die KanĂ€le gegenĂŒber der herkömmlichen Methode minimiert wird. Wissenschaftlich wurde bereits bewiesen, dass die Wundheilung bei dieser Methode ca. 20% schneller vonstattengeht, als bei allen anderen Haartransplantationsmethoden. Dadurch werden neben den Schmerzen wĂ€hrend der Wundheilung auch die Risiken einer Infektion noch weiter reduziert.
Da Infektionen auch immer die Bildung von Narben fördern, ist die Minimierung solcher auch immer die beste Möglichkeit, die Entstehung von Narben zu verhindern. Nachgewiesen ist, dass durch die neue Saphir-Perkutan-Methode die Narbenbildung 10% geringer ausfÀllt als bei der herkömmlichen FUE Haartransplantation. Dies ist auch der besonderen Beschaffenheit der Klinge zu verdanken; durch die harte und glatte OberflÀche wird die Haut nur sehr wenig verletzt.
Im Sendebereich wird das Haar auf eine LĂ€nge von ca. 1-2mm rasiert. Die Rasur des Spenderbereichs ist fĂŒr die DurchfĂŒhrung der FUE Saphir Extraktion unerlĂ€sslich.
Der Patient wird mit dem Gesicht nach unten auf dem OP-Tisch platziert. Der Hinterkopf wird mit einer LokalanÀsthesie betÀubt.Der Patient bleibt wÀhrend des Eingriffs wach.
Die follikulĂ€ren Einheiten werden aus dem Spenderbereich mit einer Saphirklinge mit 0,6 bis 0,8 mm Durchmesser entnommen. Die Klinge wird im Winkel des zu entnehmenden Haares angesetzt. Nach prĂ€zisem Schnitt, wird das Haar mit Hilfe einer PrĂ€zisionszange vorsichtig extrahiert. Die Transplantate werden ausgewĂ€hlt, sortiert, kontrolliert und vorbereitet, um anschlieĂend transplantiert zu werden.
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Die Haare werden nach Anzahl Haar je Follikel sortiert. Ein Follikel kann zwischen 1 und 5 Haare beinhalten. Anschliessend werden die Follikel in Ringer- bzw. physiologischer Lösung zwischengelagert. Die Richtige Lagerung ist wichtig, um eine maximale Ăberlebensrate der Haarfollikel zu gewĂ€hrleisten.
Es werden die HaarkanÀle geöffnet in die die Haarfollikel transplantiert werden. Die KanÀle werden abhÀngig von folgenden Faktoren gesetzt.
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